Zeitmessung

Messtechnik, Messgeräte

Die Geschichte der Zeitmessung reicht in die Epochen antiker Hochkulturen. Bezugspunkt zur Messung der Zeit waren stets die astrophysikalisch messbaren Phänomene wie Sonnen- und Mondzyklen. Die Makrozyklen beschreiben den Jahresablauf und messen die Umrundung der Erde um das Zentralgestirn. Die Mikrozyklen befassen sich mit der Rotation der Erde um die eigene Achse und der dadurch bewirkten Tag- und Nachtphasen. Die exakte Dauer einer Erdrotation in periodisch sich wiederholenden Zeiteinheiten zu zerlegen entwickelte sich im Verlauf der Jahrhunderte. Die ersten mechanischen Uhren, welche mit Pendel und Schwingungsübertragung auf Zahnräder arbeiten, sind aus dem 13. Jahrhundert belegt.


Am Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert, gleichwohl die Technik immer ausgereifter und präziser Wurde. Bahnbrechend sind digitale Uhren, die in unseren Tagen allgegenwärtig geworden sind. Ein Meilenstein auf dem Weg dorthin waren die Quarzuhren, deren Schwinggenauigkeit durch einen Quarz bestimmt wird.

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