Magnetfeldmessung
Ein Klassiker, der sich das Magnetfeld der Erde zunutze macht ist der Kompass. Er wurde bereits im
13. Jahrhundert erfunden. Auf einem Stift befindet sich eine drehbare Magnetnadel, welche immer zum
magnetischen Nordpol der Erde weist. Durch Drehen des Kompasses mit der darin aufgezeichneten
Windrose lassen sich jederzeit die Himmelsrichtungen ausfindig machen. Die Allgegenwart von
Magnetfeldern in der Elektrotechnik haben eine Vielzahl unterschiedlicher Messgeräte hervorgebracht,
die der Messung von Magnetfeldstärken, magnetischen Flüssen und anderen Bezugsgrößen dienen. Eine
verbreitete praktische Anwendung der Magnetfeldmessung stellen Kabelsuchgeräte dar. Da der fließende
Strom ein Magnetfeld induziert, können durch sie Elektrokabel aufgespürt werden, die unter Putz
verlegt sind. Dadurch verhindert man, dass Kabel versehentlich angebohrt werden.
Medizintechnik arbeitet man mit der Magnetfeldmessung. So zum Beispiel in der Neurologie, wo mit
Hilfe der Magnetoenzephalographie die magnetische Aktivität des Gehirns gemessen werden kann.