Geschwindigkeitsmessung
In allen Fortbewegungsmitteln sind Geräte zur Geschwindigkeitsmessung eine notwendige Voraussetzung,
damit sie gesteuert und kontrolliert werden können. Die konventionelle Methode ist dabei der
Tachometer, welcher die aktuell gefahrene Geschwindigkeit anzeigt. Er basiert auf elektromechanischen
Prinzipien, die mittels Magneten induziertem Wirbelstrom die Auslenkung eines Zeigers beeinflussen.
Die Technik erfuhr im Laufe der Zeit zahlreiche Weiterentwicklungen und mündete ebenfalls in der
Digitalisierung, wobei ein Microcontroller den integrierten Schrittmotor des Tachometers steuert.
Bei der digitalen Erfassung werden die Wegeimpulse pro Zeiteinheit gezählt, die über eine
Drehzahlmessung an einem der Räder erfolgt. Ungenauigkeiten bei der Messung können nicht
ausgeschlossen werden, da Reifenabrieb oder Luftdruck das Ergebnis stets etwas verfälschen können.
Entsprechend sind Fehlertoleranzen im System einkalkuliert.
Die angezeigte Geschwindigkeit im Kraftfahrzeug ist daher in der Regel immer etwas höher als
tatsächlich gefahren. Bei Geschwindigkeitsmessungen wird daher eine Fehlertoleranz von 10 % akzeptiert.